Ariëns

Im Jahr 2025 werden wir das 700-jährige Jubiläum der Stadtrechte von Enschede feiern. Wir werden dies mit einer großen Theatershow an vier Orten mitten in der Stadt tun. Es wird eine Geschichte über Textilgeschichte, über Arm und Reich und über den Helden der katholischen Arbeiter: Alphons Ariëns. Enschede hat eine besondere Geschichte. Dank der Textilindustrie wuchs Enschede explosionsartig, und 1915 kamen sogar mehr als 20 Prozent des Bruttosozialprodukts aus Twente. Der Wirtschaftsboom hatte auch eine Kehrseite: Die Arbeitsbedingungen für die Arbeiter waren schlecht. Sie arbeiteten 12 Stunden am Tag, sechs Tage die Woche. Die Ärmsten lebten in kleinen Häusern im Viertel ‚Krim‘. Für viele Enschedeaner symbolisiert das längst verschwundene Krim-Viertel immer noch die hoffnungslose Armut in den Slums des frühen letzten Jahrhunderts. Glücklicherweise erhielten die Menschen Unterstützung durch den Priester Alphons Ariëns, der den Grundstein für die katholische Arbeiterbewegung in Enschede legte. Ariëns wurde der Held der katholischen Arbeiter im sozialen Kampf zwischen den immer reicher werdenden Textilbaronen und den armen Arbeitern. In ‚Ariëns‘ erzählen wir die Geschichte von Alphons Ariëns, von Reich und Arm, von Liebe und Widerstand. ‚Ariëns‘ ist die Geschichte von Enschede.

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